Von Wessobrunn in den Eibenwald

Eigentlich wollte ich am heutigen Sonntag die dritte Ammersee-Jacobsweg-Etappe gehen. Leider gibt es aber Sonntags keine öffentliche Verbindung zwischen Wessobrunn und Diessen. So musste ich mich nach einer Alternative umsehen und bin in einem anderen Wanderführer „Tagesausflüge im Fünfseenland“ fündig geworden. Dort gibt es eine Wanderung rund um Wessobrunn, so dass ich wenigstens in die geplante Gegend kam.

Zunächst war eine halbe Stunde Autofahrt angesagt, da Wessobrunn über 30 km weg von Schondorf im berühmten Pfaffenwinkel liegt. Gleich hinter der Landkreisgrenze zu Weilheim/Schongau liegt der malerische Ort mit der sehr schönen Klosteranlage. Hier beginnt die Wanderung.

Kloster1 Kloster2 Kloster4

Hinter dem Kloster führt der Tassiloweg zur Tassilolinde, benannt nach dem Klostergründer und ganze 13 m im Durchmesser – beachtlich.

Tassilolinde

An der Klostermauer entlang geht es dann durch ein kurzes Waldstück, bevor man wieder in den Ort gelangt. Dort führt der König-Ludwig-Weg bald hinaus auf einen Waldweg Richtung Forst. Das Alpenpanorama und der hohe Peissenberg waren heute besonders schön anzusehen.

 Peissenberg

In Forst erwartete mich die Wallfahrtskirche St. Leonhard, um die alljährlich am 06. November ein Leonhardiritt stattfindet.

StLeonhard

Überbleibsel von der Fronleichnamsprozession:

Blütenbild

Der Oldtimer stand vor der Kirche:

Oldtimer

Was für Auge und Nase:

Rose

Kampf oder Liebesspiel?

Schnecken

Von Forst geht es dann Richtung Paterzell, wo sich der berühmte Eibenwald befindet. Es handelt sich dabei um ein Naturschutzgebiet mit dem größten Eibenbestand in ganz Deutschland.

Eibenpfad

Ich fand das nicht sooo beeindruckend, die Eiben stehen immer wieder zwischen anderen Bäumen und kommen gar nicht richtig zur Geltung. Außerdem war ich eher damit beschäftigt den Weg zu finden, da ich schon zum zweiten Mal vom Weg abgekommen war…;-)

Nach dem Abstecher in den Eibenwald geht es wieder zurück nach Wessobrunn. Nachdem ich nicht ganz der Route gefolgt bin, war es dann doch eine ordentliche Tour von 21 km. Das Gelände ist hier auch deutlich hügeliger als direkt am Ammersee. Laut meinem Schrittzähler habe ich immerhin 340 Höhenmeter hinter mich gebracht. Es war trotz der Abstecher aber auch diesmal eine sehr schöne Wanderung; herrliches Wetter, tolle, abwechslungsreiche Gegend und viel Zeit für mich.


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