Sauerkraut selbst gemacht

Ich habe vor einiger Zeit schon einmal das Fermentieren bzw. milchsauer Einlegen erfolgreich getestet. Der Brokkoli steht im übrigen immer noch im Keller und sieht zumindest von außen sehr ansprechend aus 🙂

Jetzt wage ich ein weiteres Experiment – Weinsauerkraut. Ich für meinen Teil hab noch nie so wirklich gerne das gekaufte Sauerkraut gegessen. Liegt es an mir oder am Kraut, ich weiß es nicht. Daher probiere ich das jetzt mal selbst und mache die Probe auf’s Exempel. Und das geht wirklich einfach.

Zunächst einmal schneide ich den Weißkohl in kleinere Stücke, damit er durch meine Küchenmaschine passt. Danach wird er fein geraspelt. Jetzt kommt das Gewürz dazu: Bei 600g Kraut benötigt man 1/2 TL Wacholderbeeren, 1/2 TL Kümmel (ich hab Pulver genommen), und 10g Salz.

1_Kohl 2_Kohlklein Nun die Ärmel hoch und einmal ordentlich durchgeknetet, bis Flüssigkeit aus dem Kraut austritt. Danach füllt man die Masse in ein Gefäß (immer ordentlich verdichten) mit Deckel und gibt 50 ml trockenen Weißwein (bei mir natürlich Riesling!) dazu. Achtung, das Gefäß nicht zu voll machen, da sonst beim Fermentieren der Deckel den Abflug macht – ich weiß wovon ich rede! Und darauf achten, dass das Kraut mit Flüssigkeit bedeckt ist.

3_Kohlgeknetet

4_Kohlgefäß

Jetzt lagert das Kraut ca. 1 Woche bei Zimmertemperatur, bevor es in den kühlen Keller umzieht. In ca. 4 Wochen kann es dann genossen werden, haltbar ist es viele Monate.


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