Kalamélaion 2016 – Testergebnisse der neuen Olivenölernte

Und wieder ist ein Jahr zu Ende gegangen und eine neue Olivenölernte fand statt. Auch 2016 war dabei ein gutes Jahr für die griechischen Oliven. Hoffnungsfroh gingen deshalb wieder je eine Flasche meiner Öle in den Geschmackstest beim Deutschen Olivenölpanel und in die Laboranalyse.

Die sensorischen Ergebnisse sind gut. Beide Öle haben wieder den Status “extra vergine” erhalten, wenn auch der Harmoniewert ein wenig niedriger ist als im letzten Jahr.

Auch die Laborwerte sind erfreulich und fast identisch zu den Letztjahreswerten. Wer Interesse an den Details hat, findet im folgenden die Ergebnisse.

DOP_Prüfbericht 393-BV2_RITARDO Zotter

DOP_Prüfbericht 393-AO7_RITARDO Zotter

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Und wie geht es weiter?

Ich habe noch jede Menge Flaschen der letzten Ernte, und das MHD derer ist auch noch eine Weile gültig. Deshalb wird die Abfüllung der neuen Ernte verschoben, wahrscheinlich in den April. Ich werde dann auch entsprechend weniger Flaschen abfüllen als in den vorherigen Jahren.

Die Welt des Podcast

Liebes Flow Magazin, danke, danke, DANKE!

Ein Artikel in der letzten Ausgabe hat mir die Augen für eine völlig neue Welt eröffnet – die Welt des Podcast.

Auch für den Fall, dass ich mich jetzt als total 2010 oute, ich hatte mich bis zu diesem Artikel noch nicht eine Sekunde mit dem Thema beschäftigt. Und weiß jetzt was ich versäumt habe. Ich bin da hoffentlich nicht allein, daher hier mal ein Link zu Wikipedia für alle anderen bisher unbedarften: https://de.wikipedia.org/wiki/Podcasting

Also natürlich kannte ich den Begriff und wusste was da grundsätzlich dahinter steckt, welche Unmengen an wirklich interessanten Informationen da aber nur den berühmten “Mausklick” entfernt sind, was mir nicht klar. Animiert durch den Artikel und ein paar weiterführende Links kam ich sehr schnell dahinter, dass auf meinem Smartphone bereits alles drauf ist, um Podcast zu suchen und zu hören. Und das mach ich jetzt auch. Morgens in der S-Bahn höre ich einen Nachrichten Podcast. Abends auf dem Weg zurück höre ich meist einen Podcast zu einem historischen Ereignis des Tages und/oder eine “Mensch Otto” Sendung von Bayern3. Und anstatt später doof vor der Glotze zu sitzen, sitze ich nun schon fast ununterbrochen jeden Abend in meinem Traumschwinger und höre wissenswertes aus Geschichte und Wissenschaft, während ich handarbeite. Hier meine aktuellen Favoriten. Probiert es mal aus!

  • Zeitsprung: Zwei junge Historiker erzählen in einer knappen halben Stunde wöchentlich eine “Geschichte aus der Geschichte”
  • Abenteuer Leben: Hier im Speziellen Abenteuer Motivation, Abenteuer Rhetorik, Abenteuer Persönlichkeit, Abenteuer Erfolg, Abenteuer NLP&Kommunikation
  • NDR Info – Zeitzeichen: Ein historisches Ereignis des Tages.
  • Das war der Tag – Deutschland Nachrichten
  • Bewegte Ernährung
  • Belles Lettres – Deutsch für Dichter und Denker
  • Die Physikalische Soirée

Auftrag 5: Tiroler Pudelmütze

Nachdem ich die letzten Wochen so viele Mützen gestrickt habe, hätte ich gerne als nächstes etwas anderes gemacht. Aber es wurde wieder der Wunsch nach einer Mütze an mich herangetragen. Was solls, ist halt Winter-Mützen-Wetter. Als es dann hieß, eine “Tiroler Pudelmütze” sollte es sein, hatte ich erst einmal ein großes Fragezeichen auf der Stirn. Zur Erleuchtung erhielt ich dann dieses Bild.

Quelle: www.toferer.at

Also eine schwarze Mütze mit Quaste am Ende. Und natürlich in einer flauschig-warmen Wolle. Die Wahl fiel wieder auf ein pflegeleichtes Merinogarn, diesmal von zitron.

Es handelt sich hierbei um 100% Merino extrafine, strickbar mit 3 – 3,5 mm Nadeln. Ich habe 4er Nadeln verwendet, da ich es ein wenig flauschiger wollte. Lauflänge bei 50g liegt bei 155m, ich habe knapp zwei Knäuel benötigt. Die Mütze hat einen Umfang von 57 cm und ist als luftiger Beanie mit Umschlag am Bund gestrickt, daher der Mehrbedarf an Wolle.

Ich habe also zunächst den Umschlag mit einer Reihe links-rechts und anschließend glatt rechts gestrickt. Nach 5 cm gab es eine Reihe links, danach habe ich die Arbeit gewendet und wieder in glatt rechts weitergestrickt. Später wird der Bund dann angeheftet.

So sieht die Mütze fertig gestrickt aus. Es fehlt noch die Quaste und der Bund ist noch lose.

Und so sieht das Stück nun fertig aus. Superflauschig und weich. Für die Quaste habe ich mir im Übrigen ein Filmchen auf Youtube angesehen, da gibt es ganz gute Vorlagen (nach “Quaste selber machen” suchen).

 

 

 

 

 

Auftrag 4: Loferl stricken

Jetzt stricke ich schon seit ca. 37 Jahren, auch ganz viele Trachtensachen, aber Loferl waren noch nie dabei. Entsprechend spannend fand ich den Auftrag eines Freundes just nach der Wies’n. Wollweiß-Tannengrün sollten sie sein, und schön flauschig. Daher hat mir meine Freundin aus dem Maschenwerk zu einer Alpakawolle von Lamana geraten. Traumweich sag ich Euch!

Eigentlich strickt man die Wolle mit 4 – 4,5er Nadeln, ich habe 2,5er genommen, damit es ein schön dichtes Maschenbild gibt. Die Lauflänge der Wolle beträgt bei 50g 85m, also nicht allzu lang. So habe ich dann doch 5 Knäuel benötigt (davon ein grüner). Zu pflegen ist die Wolle nur in Handwäsche, aber so oft hat man die Flauschies ja auch nicht an. Obwohl….

Nun zur Ausführung. Was tun, wenn man sowas noch nie gestrickt hat? Genau, Tante Google nach einer Vorlage befragen. Genialerweise gibt es bei Schachenmayr eine kostenlose Strickanleitung, die ich in abgewandelter Form verwenden konnte. Für die Socke habe ich aufgrund der weichen Wolle die Ferse doppelt gestrickt, damit sie nicht so schnell durchwetzt. Also in jeder Hinreihe versetzt jede zweite Masche nur abheben.

So sieht eine fertige Socke aus. Klasse finde ich den grünen “Mäusezähnchen” Rand, den ich hier das erste Mal gestrickt habe. Geht ganz einfach!

Beim Wadenstrumpf habe ich den oberen Rand nach Anleitung gestrickt, das Hauptmuster habe ich aber selbst entworfen. Eigentlich sollte es ein Zwetschgenkern Muster werden, aber im ganzen Internet und auch in meinen Büchern war keine Anleitung zu finden. Daher also einfach vom Bild abgekupfert und was ähnliches kreiert.

Am Ende habe ich den oberen Rand noch mit Kettmaschen bestickt.

Und so schaut das Loferl am feschen bayerischen Waderl aus. Die nächste Wies’n kann kommen!  

 

Single Weihnachten – Was tun?

Wie viele Singles stellten sich wohl diese Frage auch in diesem Jahr? Soll man nun mit der Familie feiern – also bei der Geschwisterfamilie? Oder in einer Freundesfamilie? Beide Optionen umgibt ein leichter Hauch von “fünftem Rad am Wagen”, auch wenn das bestimmt nicht so gemeint ist! Doch jeder Single weiß wovon ich spreche. Man könnte auch mit anderen Singles feiern, doch da kenne ich kaum jemand. Mit Anfang 40 sind die meisten – trotz der propagierten hohen Scheidungsrate – in Beziehungen und feiern entsprechend. Wo also hin? Man könnte auch in ein Fortbewegungsmittel seiner Wahl steigen und irgendwo hin fahren. Ein nettes Hotel, in dem man zu Heiligabend professionell umsorgt wird. Oder sich einfach zu Hause mit einer Flasche Rotwein dem Weihnachts-Fernsehprogramm ergeben….

Ich habe mich dieses Jahr anders entschieden. Zugegeben, ich habe lange überlegt, ob ich mich wirklich mit fremden Menschen umgeben soll, aber ich habe den Sprung ins kalte Wasser gewagt und mit Gleichgesinnten für Menschen gekocht, denen das Schicksal weit weniger gesonnen war als mir.

Organisiert wurde das Ganze von einer Foodsaverin, zusammen mit der Kirchengemeinde am Maria-Hilf-Platz in München.

So bin ich also am 24. mittags gen München gezuckelt und habe erstmal eine ordentliche Portion Lebensmittel gerettet. Ein paar Liter meines Öles hab ich mit dazugepackt.

Vor Ort gab es schon jede Menge geretteter Lebensmittel und es herrschte um halb zwei schon hektisches Gewusel in der Küche.

Also Schürze umgebunden und nach kurzer Vorstellung (“ich bin die Eva Maria, was kann ich tun?”) ging es los. Ich habe mich aufs Salat Schnippeln verlegt, das ist ja mein Spezialgebiet 🙂 Blattsalat, Tomaten, Radieserl, Paprika, Gurken, alles mundgerecht vorschneiden und in Kübeln zwischenlagern. Denn zusammengemischt wird erst zum Buffet.

Und so sah der “kleine Beilagensalat” dann am Ende aus.

Außerdem gab es noch diverse Suppen, Quiches, Antipasti, und sogar gespendete Gänse mit Knödel und Blaukraut. Nachtische in Form von Kuchen, Obstsalat und verschiedenen Joghurts rundeten das reichhaltige Weihnachtsmahl ab.

Niemand musste hungern und es war eine sehr schöne Stimmung im Speisesaal. Auch der Pfarrer war da und hat zu Beginn eine kleine Rede gehalten, bevor er sich unter die Menge mischte. Die Dankbarkeit der Menschen war zu spüren und den meisten hat es wohl auch ganz gut geschmeckt.

Nach gut sechs Stunden Arbeit musste ich aber die Segel streichen und bin nach Hause gefahren. Es war eine sehr schöne Erfahrung. Ich habe eine Menge toller Menschen kennengelernt und hatte das Gefühl, dass Weihnachten genau so sein muss. Ich kann nur sagen – jederzeit wieder.

 

Auftrag 3: Kleinserie Mützen “Ammersee”

Meiner erster B2B Auftrag, sprich, nicht für eine Privatperson, sondern für unseren Segelladen in Schondorf.

Meine liebe Freundin vom Maschenwerk hat für mich diesen Auftrag an Land gezogen: sechs Mützen zum Verkauf auf dem Schondorfer Weihnachtsmarkt, bei Erfolg wird nachgeordert. Und was für Mützen? Ich sollte den Schriftzug “Ammersee” in den Farben der aktuellen Kollektion (dreimal Herren, dreimal Damen) nachstricken. Puh! Einen Schriftzug stricken, das klingt nach Arbeit.

Aber erstmal zur Wolle. Ich habe eine reine Merinowolle verstrickt. Kuschelig und pflegeleicht. Es handelt sich dabei um die Merino 200 Bebe von Lang Yarns. Die Lauflänge ist mit über 200 m auf 50 g sehr gut, ich benötige mit 2,5 mm Nadeln nur einen Knäuel pro Mütze. Hier auf dem Bild sieht man die Grundfarbe der Herrenmütze mit dem zu strickenden Schriftzug, den ich aus dem Originalschriftzug erstellt habe.

Ich habe dann zunächst einmal einen Prototypen erstellt, um zu sehen, wie das Schriftbild gestrickt aussieht. Nachdem mein Auftraggeber zugestimmt hat, konnte ich mit den Mützen beginnen.

Und so sehen die Damenmütze…

und die Herrenmütze aus.

Ein Mützchen braucht so ca. 10 Stunden, da das Schriftbild aufwendig zu stricken ist. Ich bin kurz vor knapp fertig geworden mit meiner Lieferung.

Der Weihnachtsmarkt war am 3. Adventswochenende und der Verkauf lief sehr gut. Momentan stricke ich an der nächsten Lieferung, diesmal fünf Mützen, dreimal Herren, dreimal Damen!

Olivenöl als Körperpflegemittel

Als stolze Besitzerin eines Olivenöl-Handels liegt es nahe, neben den typischen Anwendungsmöglichkeiten des extra nativen Öls (nämlich es zu essen), auch mal nach Alternativen zu suchen. Daher habe ich mich mit Olivenöl als Körperpflegemittel auseinandergesetzt, und mich selbst gleich als Versuchskaninchen gemeldet.

Passend zu meinen aktuellen DIY Haushalts-Mittelchen finde ich den Gebrauch von reinem Olivenöl als Körperöl überaus passend. Aber ist das wirklich gut für die Haut? Mal sehen was Tante google dazu sagt.

Fündig geworden bin ich unter anderem bei paracelsus.de. Dort gibt es einen ausführlichen Artikel zu Olivenöl. Hier das Wesentliche in Kürze:

Schon in der Antike wurde Olivenöl zur äußeren Anwendung empfohlen, um gesund alt zu werden. Es diente zur Herstellung von Salben, Balsamen und auch Salbölen, um damit z. B. Wunden aller Art und auch Juckreiz zu stillen. Als Basisöl für Ölauszüge eignet sich Olivenöl ganz hervorragend, aber auch als Massage- und Hautpflegeöl findet es insbesondere in den Herkunftsländern Anwendung.

Da Olivenöl in seiner Fettsäurezusammensetzung dem des menschlichen Unterhautfettgewebes entspricht, kann es sehr gut als Körperpflegemittel dienen und fördert u. a. die Elastizität der Haut. Wer den Geruch von Olivenöl nicht mag, kann nach Belieben wohlriechende Duftessenzen zusetzen. Ich für meinen Teil rieche trotz meines recht intensiven Öls nach dem Auftragen auf die Haut gar nichts, kann mir aber je nach Stimmungs- bzw. Gesundheitszustand gut vorstellen, einige Tropfen eines ätherischen Öls unterzumischen.

Ganz wichtig – das Öl immer auf die feuchte Haut, am Besten nach dem Duschen, auftragen. Das Öl verbindet sich mit der Feuchtigkeit zu einer Emulsion und kann so gut in die Haut eindringen. Unsere Haut hat nämlich Emulgatoren, die das möglich machen. Das Öl stärkt den hauteigenen Hydro-Lipid-Mantel, die natürliche Schutzschicht der Haut. Das Öl sollte darüber hinaus auch immer in Richtung des Lymphflusses, also von den Füßen aufwärts, einmassiert werden.

Und nun mein persönlicher Erfahrungsbericht: Ich habe von Haus aus eine Problemhaut im Gesicht. Mit Anfang 40 lacht mir die Akne wie bei einem Teenager täglich im Spiegel entgegen. Gerade jetzt im Winter – mit trockener Heizungsluft und Ganztags-Schalbedeckung – sehe ich wieder aus wie vor 30 Jahren. Seit einigen Tagen trage ich nun an den besonders kritischen Stellen nach dem Reinigen (Bioseife) eine dünne Schicht Olivenöl auf und massiere ordentlich ein. Frei nach dem Motto, fettige Haut mit den eigenen Waffen schlagen! Nur soviel, mehr Pusteln sind es nicht geworden, ich habe eher den Eindruck, dass das lästige Jucken und Ziehen nachgelassen hat. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Haut fettiger aussieht macht. Daher erstmal Daumen hoch. Und als Bodylotion finde ich das Öl ganz toll. Früher hatte ich trotz Eincremen oft trockene, schuppige Schienbeine. Das kenne ich jetzt nicht mehr. Die Haut ist glatt und fühlt sich angenehm an. Da finde ich 9,95€ für einen halben Liter Öl gegenüber den teuren Minitiegelchen Marke Wundermittel sehr moderat. Und ich mach mir auch keinen Kopf mehr, wenn mein süßer Kater Ari mal wieder meint, er muss mir die Haut vom Arm schlecken.

Im übrigen kann man das Öl auch mit feinem Salz oder Zucker mischen, und erhält so ein tolles Peeling. Das aber bitte vor dem Duschen auftragen…

ritardo Weihnachts-Rabatt-Aktion 2016

Liebe Freunde guter Öle,

ab sofort gibt es bis einschließlich 23.12.16 eine Weihnachts-Rabatt-Aktion auf alle ritardo Öle. Die Flasche Olivenöl kostet statt 9,95€ nur 9€, die Flasche Kürbiskernöl kostet statt 12€ nur 11€. Bei Abnahme von mindestens 10 Flaschen gibt es einen weiteren Euro Rabatt auf jede Flasche. Greift also zu! Nur solange der Vorrat reicht.

Liebe Weihnachtsgrüße von ritardo

Zahnpasta selbst gemacht – Saubere Zähne auf natürliche Weise

Ich bin ein Stresspresser. Bedingt dadurch habe ich sehr empfindliche Zahnhälse und habe es sogar schon geschafft, eine Kunststofffüllung zu sprengen (call me Mastino). Daher trage ich häufig eine Schiene, damit ich merke, wenn ich presse.

Beim Zähneputzen kann es schon mal schmerzhaft werden, da die offen liegenden Zahnhälse sehr empfindlich sind. Aus diesem Grund versuche ich mein Glück jetzt mit einer selbstgemachten Zahnpasta und hoffe, dass die weniger aggressiv im Mund ist.

Seit knapp zwei Wochen verwende ich nun meine DIY-Paste und bin positiv überrascht. Nicht nur, dass ich die leckere Creme lieber essen würde, als damit zu putzen, ich habe auch ein sehr sauberes Zahngefühl. Keinerlei Belag, weder abends noch am nächsten Morgen (ich putze morgens und abends). Darüber hinaus hat sich tatsächlich auch die Empfindlichkeit ein wenig verringert. Grund genug, Euch hier mein Rezept vorzustellen.

Zutaten:
10g Heilerde
20g Natron
30g Erythrit
40g Kokosöl
einige Tropfen Pfefferminzöl
etwas Kurkuma

zutaten

Heilerde, Natron und Erythrit zusammenmischen und dann mit dem Kokosöl vermengen. Danach das Öl und Kurkuma untermischen und alles in ein kleines Gefäß füllen. Verwenden wie herkömmliche Zahncreme.
pulver

kokosoelpastekurkuma

Jetzt noch ein paar Infos zu den Zutaten aus dem Internet:

  • Heilerde: Sie beinhaltet nicht nur wichtige Mineralien, die in die Zähne eindringen und sie dadurch stärken, sondern poliert die Zähne und beseitigt dadurch oberflächliche Verfärbungen.
  • Natron: Zugegeben, im Internet wird die Verwendung bzgl. möglicher Schäden am Zahnschmelz konträr diskutiert, ich probiere es aber einfach mal aus. Denn aufgrund seiner alkalischen Eigenschaften, reduziert Natron kariesverursachende Säuren im Mund und damit auch Zahnbeläge.
  • Kokosöl: Es hat antibakterielle, antivirale, antifungale, sowie antiparasitäre Eigenschaften. Im Zusammenhang mit der Zahngesundheit steht jedoch seine antibakterielle Wirkung im Vordergrund.
  • Kurkuma: Kurkuma ist für vielerlei Heilwirkungen bekannt. In Zusammenhang mit Mundhygiene lindert Kurkuma Schwellungen im Mund- und Zahnbereich. Aber aufgepasst! Kurkuma ist ein echter Farbstoff. Einmal auf der Kleidung gehen die Flecken kaum raus.
  • Erythrit: Es ist nicht nur zahnschonend, sondern schützt auch wirksam vor Karies und Parondontitis. Die schädlichen Mikroben können sich nicht mehr an die Zähne heften und ihre Anzahl im Mund sinkt. Das Ergebnis sind kräftigere, gesündere Zähne, weniger Karies und eine verbesserte Mundhygiene.
  • Pfefferminzöl:  Da Pfefferminzöl nachweislich antibakteriell, antimikrobiell und antiseptisch wirkt, kann es helfen, schädliche Mikroorganismen im Mund zu bekämpfen, die sonst zu Karies beitragen. Darüber hinaus befreit Menthol, einer der wichtigsten aktiven Inhaltsstoffe des Pfefferminzöls, von schlechtem Atem

Bei soviel gesunden Inhaltsstoffen versteht es sich von selbst, dass man nach dem Putzen nicht ausspucken muss, sondern die Zahncreme auch noch positiv auf die Verdauung wirkt. Und wie gesagt, lecker schmeckt es darüber hinaus auch noch. 🙂

 

 

 

 

Spülmaschinenmittel selbst gemacht – Schnell, nachhaltig, günstig

Meine Spülmaschinentabs sind alle. Gut so. Nicht nur, dass mich diese klein-klein Plastikverpackung der Tabs geärgert hat (gut, ich hätte auch Pulver kaufen können), auch dieses “X-in-1” Werbegeschwätz hab ich nie ganz verstanden. Brauche ich das? Oder mache ich nicht alles doppelt, wenn ich Salz, Klarspüler, und dann noch den “X-in-1” Tab in die Maschine gebe?

Wofür braucht man das eigentlich alles? Hallo, Tante Wikipedia?

Spülmaschinensalz benötigt die Maschine, um aufgrund des Härtegrads unseres Leitungswassers nicht zu verkalken. Speisesalz kann hier nicht als Ersatz verwendet werden, da es durch Rieselhilfen die Spülmaschine schädigen kann. Aha. Kommt man also nicht drum rum. Nachdem es sich aber immer noch um reines Salz handelt, ist es aus ökologischen Gesichtspunkten aber vertretbar, da abbaubar.

Klarspüler fördert die Trocknung des Spülgutes u. a. durch Tenside und organische Säuren. Man kann darauf aber auch verzichten, wenn man nach dem Spülgang sofort die Maschine öffnet und Luft trocknen lässt. Ok, das lasse ich weg, wenn meine Flasche leer ist.

Und jetzt zum Reiniger. Ich mache also jetzt mein Pulver für die Spülmaschine selbst. Mal sehen was mein Büchlein da schlaues sagt.

Es braucht: 1 Teil Waschsoda, 1 Teil Natron, 1/2 Teil Meersalz (jetzt also doch…?), 1/2 Teil Zitronensäure in Pulverform. Hat man letzteres nicht im Haus, geht auch ein Teil Salz. Ätherisches Öl nach Belieben für den Duft.

zutaten

Die Zutaten sind einfach zusammengemischt. Ein Esslöffel davon geht pro Waschgang in die Maschine.

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Und wie sieht das Ergebnis aus? Ich bin sehr zufrieden. Die Gläser sind top…

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… und auch die Bratpfanne ist blitzeblank.

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Und was kostet so ein Waschgang? Ich rechne für 100 g Waschsoda 20 ct, die gleiche Menge Natron 60 ct. 50 g Zitronensäure kosten ca. 40 ct, das gleiche an Salz 16 ct. Für einen Esslöffel Pulver (10 g) komme ich dann auf ca. 4 ct pro Waschgang. Fair!

Fazit: Das Waschmittel ist einfach und schnell herzustellen, die Inhaltsstoffe sind umweltverträglich und günstig. Das Reinigungsergebnis sehr gut. Was mir allerdings zu denken gibt, ist das Thema Speisesalz. Ich habe daher abseits meines Büchleins nach einem anderen Rezept gesucht und folgendes im Internet gefunden. Für 1 kg Reinigungsmittel benötigt man hier 300 g Zitronensäure in Pulverform, 300 g Waschsoda, 300 g Natron, und 125 g Spülmaschinensalz.
Ich denke mal, dass ich bei meiner nächsten Mischung dieses Rezept verwenden werde, um dann auch auf das separate Einfüllen des Spülmaschinensalzes verzichten zu können.