Ich will Freude beim Schenken

Heute in einem Monat ist Weihnachten. Einigen wird diese Tatsache wohl leicht den Schweiß auf die Stirn treiben – „oje, und ich hab noch keine Idee, was ich schenken soll…“ Nachdem ich damit noch nie wirklich Probleme hatte, möchte ich an dieser Stelle berichten, wie das bei mir so abläuft mit dem Geschenke-Finden.
Bei mir gibts meist keine teuren Einzelgeschenke, sondern viele kleine. Und die sammle ich wie ein Eichhörnchen das ganze Jahr über oder zumindest ab dem Spätherbst. Vorteil: mehr Geschenke, mehr unterm Baum, mehr zum Auspacken, öfter Freuen. 🙂
Außerdem mache ich viel selbst. Nun ja, nicht jeder kann stricken, häkeln oder nähen. Aber die meisten können mit ihrer Küche ganz gut umgehen. Neben Schals und Mützen gibt es daher bei mir auch Liköre, Marmeladen, Chutneys, Plätzchen etc. etc. Der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt und das Internet bietet ein riesiges Forum dafür. Und zu kaufen gibt es diese sehr persönlichen Dinge auch nirgends, also ganz was besonderes.
Ich liebe es, in der Herbst- bzw. Vorweihnachtszeit über Märkte und durch die vielen hübschen kleinen Läden in der Region zu streifen. Und die gibts in Schondorf genauso wie in München, Landsberg (oh ja!) oder sonst wo. Genau hier finde ich diese kleinen Kostbarkeiten, die vielleicht nur wenige Euro kosten, mich aber genau an eine Person denken lassen und deshalb als Geschenk in mein Täschchen wandern.
Wer aufmerksam Zeitschriften liest findet dort oftmals interessante Links. Ich habe inzwischen eine sehr ansehnliche Sammlung an Internet-Links unter der Favoriten-Rubrik „Geschenke“, die ich vor Weihnachten bei einem guten Glas Wein durchstöbere und – ähnlich wie bei den kleinen Läden – mein Einkaufskörbchen mit vielen Kleinigkeiten befühle. Dazu zählen auch unterschiedlichste Gutscheine, z. B. für Massagen o. ä.
Ich schenke auch gerne mal mich, oder besser: Zeit mir mir. Ich helfe in Haus, Garten, oder mit den Kindern. Oder lade zum Verwöhn-Wochenende zu mir nach Hause.
Mit das Wichtigste und damit an letzter Stelle – Ohren und Augen auf. Oftmals läßt der/die zu Beschenkende auch mal das ein oder andere Wörtchen fallen oder es fällt einem selbst auf, womit man eine Freude machen könnte. Solche Dinge sammle ich auch z. B. auf meinem Telefon, um es bei Gelegenheit hervorzuzaubern.
Ideen gibt es also viele, seid einfach achtsam. Und mir macht damit das Schenken weitaus mehr Spaß als selbst beschenkt zu werden.

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