Ich will – Anfangen (Teil 4)

Ich habe mich nun festgelegt. Ich möchte die Geschäftsidee einer Low Carb Brotbackmischung ausarbeiten. Die Sache mit dem Kürbiskernöl ist damit bestimmt nicht gestorben, aber ich denke dass sie nur eine Erweiterung meines bestehenden Ölvertriebs darstellt und daher einfach umzusetzen ist.
Nun also zum vierten Arbeitsbuch. Hier geht es in der Hauptsache darum, meine zukünftige Zielgruppe zu definieren und kennenzulernen. Als besonderes Schmankerl muss ich mir am Schluss überlegen, wie ich mit dieser Zielgruppe innerhalb eines Monats die ersten 100 Euro verdienen kann. Puh! Wie soll das gehen? Habe ich doch mit meinem Olivenöl ganze 11 Monate von der Idee bis zur ersten verkauften Flasche Öl benötigt. Aber nicht schon von vorneweg einschränken, da fällt mir was ein!

Wer ist also mein Wunschkunde? Na ich! 🙂

Und was heißt das?: Menschen eines gewissen Alters mit eigenem Haushalt und eigenem Einkommen, die für Ihre Ernährung selbst verantwortlich sind und daran interessiert sind, dass diese gesund, hochwertig und einem positiven Körpergefühl zuträglich ist.
Außerdem sind sie neugierig und damit offen für neues, und sollten bereit sein, für das Produkt ihrer Wahl auch etwas mehr Geld ausgeben zu wollen. Schließlich bekommen sie von mir nicht nur ein hochwertiges Produkt. Durch die fertige Mischung und die Zugabe des Rezeptes spart die Backmischung nicht nur Zeit und Nerven, sondern vermeidet auch das Herumstehen von Resten, da alles genau abgemessen ist. Und die Zutaten sind so ohne weiteres in der benötigten Form nicht überall zu kaufen, das habe ich bereits gemerkt. Damit habe ich auch gleich einen Teil des Kaufarguments geliefert:
1) Spart Zeit bei Einkauf, Rezeptrecherche und Zubereitung
2) Es gibt keine Lebensmittelreste
3) Darüber hinaus gibt es das noch nicht
4) und die Hemmschwelle zum Selberbacken sinkt

Hört sich doch schon mal ganz plausibel an. Im nächsten Schritt geht es darum zu überlegen, welche Print- und Online Medien mein Kunde konsumiert. Wohl um spätere Werbemöglichkeiten abzuklopfen. Wieder auf mich bezogen: Hochwertige Magazine, jedwede Form von Social Media. Und wo geht mein Kunde einkaufen? Supermarkt, Märkte, kleinere Spezialläden, aber auch häufig über Online Shops.

Wie würde mein Kunde also auf mich aufmerksam werden? In meinem Fall natürlich erstmal über meinen Blog bzw. meine Facebook Seite und persönlichen Kontakt. Ich würde aber auch entsprechende Magazine bzgl. eines Artikels oder einer Werbung in Erwägung ziehen und mich auch im stationären Handel im Bereich der Fitness- bzw. Spezialernährung platzieren wollen. Hier könnte ich mir eine Brotverkostung in Kombination mit meinem Öl sehr gut vorstellen. Ernährungsberater und Fitnessstudios / Sportstätten als Vertriebskanal könnte ich mir auch sehr gut vorstellen.

Nachdem ich mir hier nun bereits einige sehr konkrete Gedanken für die Umsetzung gemacht habe, besteht meine nächste Aufgabe darin, mir Rückmeldung von meiner Umwelt zu holen. Und jetzt kommt Ihr, liebe Leser, ins Spiel. Was haltet Ihr von der Idee? Würdet Ihr so ein Produkt kaufen bzw. glaubt Ihr, dass es einen Markt dafür gibt? Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir hier zu diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen würdet. Ich freue mich natürlich auch über jede Email an info@ritardo.de oder einen Kommentar auf meiner Facebook Seite, wo ich auch noch einen entsprechenden Post hinterlassen werde. Bitte meldet Euch. Jede Art an Feedback ist mir sehr willkommen!

Und jetzt zur eigentlichen Aufgabe: Wie kann ich in einem Monat die ersten 100 Euro mit der Idee verdienen? Tja, ich werde ganz einfach Prototypen bauen und diese verkaufen. Jeder, der einen Prototypen kauft und mir anschließend eine Bewertung des Produkts hinsichtlich Qualität, Verwendbarkeit und Geschmack liefert, bekommt dafür dann später eine Packung des fertigen Produkts geschenkt. Details folgen!

Und noch ein kurzer Blick auf Arbeitsbuch Nummer 5: „Dein Gründer-Rucksack“. Fortsetzung folgt.


Kommentare

Ich will – Anfangen (Teil 4) — 1 Kommentar

  1. Na, ich bin ja selber kein überzeugter Low-Carber (dafür sind Pizza und Pasta und frisches Pfisterbrot zu gut) aber ich bin überzeugt, dass sich das Zeug super verkaufen liesse – eine sehr gute Idee! Und sämtliche Diätzeitschriften, viele Frauenzeitschriften und Websites wären optimale Werbeträger.

    Hiermit melde ich mich freiwillig als Prototyp-Tester – ich kann auch vergleichen, ich hab schon mal das LowCarb-AbendBrot vom Bäcker Wünsche probiert. Bussi, Schnucko

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