Olivenöl Teil 8 – Handschriftliches

Parallel zur Etiketten-Bezugsquelle musste auch die Frage nach dem „ritardo“ Schriftzug gelöst werden. Wie wollte ich den Firmennamen denn auf der Flasche präsentieren? Ich hatte schon seit längerem die Etiketten der Marke „innocent“ im Hinterkopf, und wollte ähnlich dessen einen individuellen Schriftzug in dunklem Aubergine mit Magnolia-farbenem Hintergrund haben. Es sollte nicht zu bunt sein und eher retro von der Anmutung.

Eine liebe Freundin gab mir den Tipp, es doch am Besten mit der eigenen Handschrift zu versuchen. Das hätte in jedem Falle etwas Individuelles. Also schrieb ich, immer wieder, bis ich eine Variante hatte, die mir gefiel. Die zeigte ich dann meiner Nachbarin, die Kommunikationsdesignerin ist. Natürlich habe ich jemanden bei mir um die Ecke wohnen, der professionelles Logodesign macht, sonst würde ja das Gesetz der Anziehung nicht mehr gelten….

Jedenfalls wollte sie sich auf die Suche nach einer dazu passenden Schriftart machen.

Einige Tage später bekam ich eine Liste mit ca. 20 möglichen Schriftarten, die meiner einigermaßen ähnlich sahen. Ich startete daraufhin eine Emailaktion im Freundeskreis und fragte nach der ansprechendsten Schriftart.

Blöde Idee. Zehn Befragte, 11 unterschiedliche Meinungen.

Ich entschied mich daher, bei meinem eigenen Schriftzug zu bleiben und auf eine Schriftart zu verzichten. So gibt es mein Logo halt nur als Bild, ohne passende Schriftart.

ritardo_final

Und als das dann geklärt war, lagen auch die Adressen potenzieller Etikettendruckfirmen in meinem Emailpostfach…


Kommentare

Olivenöl Teil 8 – Handschriftliches — 2 Kommentare

  1. Und ich bin immer noch der Meinung, dass das die beste Entscheidung war. Keine fertige Schriftart kommt an Deine Handschrift ran – was mich regelmäßig vor Neid verblassen lässt.
    Und individueller bekommst Du’s nicht!

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